Katholische Kindertagesstätte
Schulstraße 31
26871 Aschendorf
049 62 - 7 00
amanduskindergarten@ewetel.net
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Gesetzl. Grundlagen und unser Auftrag
Traditionsreiche Geschichte
Aspekte zur heutige Lebenssituation
Unser Bild vom Kind
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Grundsätzl. Aussagen zu unserer päd. Praxis
Unser berufl. Selbstverständnis
Zusammenarbeit mit den Eltern
Vielfalt unter einem Dach
Förderkreis
Kooperation im Netzwerk
Quellenverzeichnis
Begriffserklärungen
Schlusswort

Wandgemälde im Eingangsbereich von 2010



Konzept 2013 (Druckversion duplex)
Vielfalt unter einem Dach

Unsere KiTa1-Gruppen haben Namen aus der Natur und Geschichtenwelt, um den Kindern Orientierung und Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln.

Bevor Kinder in das Schulsystem eintreten, bewältigen sie große Entwicklungsaufgaben.

In unserem "Haus für Kinder & Familien" gibt es unterschiedliche GRUPPENFORMEN, um die Kinder und Familien abhängig von ihrem Bedarf an Betreuung und den individuellen Bedürfnissen bei diesen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen.


Bevor es richtig los geht….Schnuppertag

Nachdem die Familie eine Zusage für einen KiTa1-Platz in unserer Einrichtung erhalten hat, bekommt das Kind eine Einladung zu einem Schnuppertag. Hier hat das Kind die Möglichkeit, gemeinsam mit seinen Eltern den Gruppenalltag schon einmal kennen zu lernen. Die Eltern erhalten noch ein paar wichtige Informationen für den Einstieg in die Kindertagesstätte.


Gestaffelte Aufnahme

Damit die Erzieherinnen in der Gruppe individuell auf das Kind und seine Familie eingehen können, nimmt die Einrichtung nicht alle neuen Kinder am gleichen Tag auf.


  1. Regelgruppe

    Eckdaten

    In der Regelgruppe werden 25 Kinder betreut, die von zwei pädagogischen Fachkräften (Erzieherinnen/Kinderpflegerin) begleitet werden. Die Jungen und Mädchen sind im Alter von 3-6 Jahren.

    Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum, eine Garderobe und einen angeschlossenen Waschraum. Jeder Regelgruppe steht ein Nebenraum zur Verfügung für z. B. Kleingruppenarbeit oder Einzelförderung, für Therapie- oder Sprachförderung.


    Besondere Erfahrungen in einer großen Gruppe

    Kinder lernen von Kindern


    In einer Regelgruppe:

    • haben Kinder in der Regel über Jahre hinweg konstante Bezugspersonen

    • ältere Kinder sind Verhaltensmodelle für jüngere

    • Kinder mit Entwicklungsrückständen werden nicht zu Außenseitern

    • längerfristige Freundschaften unter Kindern sind möglich

    • die Kinder üben die Selbstorganisation und Eigenständigkeit und gelangen somit zu mehr Selbstständigkeit.

    • mehr Kooperation statt Konkurrenz; weniger Konflikte; weniger Streit um dieselben Spielsachen

    • jüngere Kinder lernen Modelle der Konfliktlösung von älteren

    • ältere Kinder sind rücksichtsvoll und hilfsbereit gegenüber jüngeren, bieten Trost und emotionale Unterstützung, lernen Empathie

    • insbesondere Einzelkinder könnten in der Gruppe Erfahrungen mit Kindern machen, die sie sonst im familiären Rahmen mit Geschwistern machen würden

    • bessere Selbständigkeitsentwicklung bei jüngeren Kindern aufgrund von Modellernen und Entwicklungsanreize durch ältere

    • Kontinuität und Gruppenrituale vermitteln Sicherheit und Geborgenheit

    • Anwesenheit älterer Kinder gibt jüngeren Kindern Sicherheit bei kurzfristiger Abwesenheit/Wechsel des Personals

    • ältere Kinder entwickeln ein Verantwortungsbewusstsein und das Gefühl, dass man ihnen etwas zutraut.

    • jüngere Kinder lernen von älteren: mehr Anregungen und Entwicklungsanreize

    • ältere Kinder lernen durch Lehren und "Tutoring5"; sie sichern ihr Wissen durch Weitergabe und Wiederholung

    • alle Kinder lernen Rücksicht aufeinander zu nehmen, abzuwarten bis sie "an der Reihe" sind
      - die Frustrationstolerant wird gestärkt

    • weniger Leistungsdruck, da weniger Konkurrenz durch Gleichaltrige


  2. Integrationsgruppe

    Im August 2007 entstand in unserer KiTa1 eine Integrationsgruppe, um Kindern mit besonderem Förderbedarf nach den gesetzlichen Richtlinien einen geeigneten Rahmen in einer kleineren Gruppe mit Unterstützung einer heilpädagogischen Fachkraft anzubieten.

    Diese Gruppe wird von 18 Kindern besucht, wobei maximal vier Plätze für Kinder mit Behinderungen, Beeinträchtigungen oder Entwicklungsverzögerungen zur Verfügung stehen. Die pädagogische und heilpädagogische Arbeit wird von zwei Erzieherinnen und einer heilpädagogischen Fachkraft geleistet.

    Die besondere Förderung umfasst intensive Kleingruppenarbeit, heilpädagogischer Einzelförderung nach Bedarf (z. B. Sozialkompetenztraining, Hilfen bei Autismus, Hilfen bei Verhaltensbeeinträchtigungen, Reiten als Gesundheitssport u. v. m.). Grundsätzlich steht das gemeinsame Erleben und Interagieren aller Kinder der Gruppe während der gemeinsamen Stunden im Vordergrund.

    Auch eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern, sowie Therapeuten und Ärzten ist für eine intensive Entwicklungsbegleitung von wichtiger Bedeutung.

    Den Rahmen für die integrative Erziehung in unserer Einrichtung bietet das Regionale Konzept zur gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung vom 11. Mai 1998 (letzte Fortschreibung 2013) für das Gebiet der Stadt Papenburg.


  3. Ganztagsgruppe

    Wenn Eltern und Kinder mehr Betreuungszeit brauchen

    In der Ganztagsintegrationsgruppe haben 25 Kinder die Möglichkeit im Alter von 3-6 Jahren in der Zeit von 7:45 Uhr bis 16:45 Uhr pädagogisch betreut zu werden. In der Gruppe arbeiten drei Erzieher/-innen. Der Tagesablauf unterscheidet sich ab 11:30 Uhr von dem, der Regelgruppen.

    Ab 11:30 Uhr werden Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen getroffen, wie z. B. Tischdecken und einmal im Monat bereiten die Kinder gemeinsam das Essen zu. Im Anschluss folgt die Ruhepause, die individuell gestaltet wird: z. B. CD's hören, Massagen, Entspannung…

    Der Nachmittagsbereich wird durch verschiedene Aktivitäten belebt, wie Waldtag, Schwimmen, Kreativtag, Angebote der katholischen Kirchengemeinde wahrnehmen, religionspädagogischen Einheiten nach Kett6 und vieles mehr.

    Durch regelmäßig stattfindende Elterntreff's wird der Kontakt zu den Eltern intensiviert. Denn nur durch einen regelmäßigen und ungezwungenen Austausch kann eine gute vertrauensvolle Struktur/Basis zwischen Erziehern und Eltern/Elternhaus entstehen.

    Zusätzlich bieten wir einmal im Monat die Möglichkeit zur Elternsprechstunde mit zwei Erzieherinnen an.

    Abholphase:

    Am Nachmittag gibt es verschiedene Abholphasen um die Aktivitäten am Nachmittag ungestört durchführen zu können.

  4. U3 - Kinder unter drei Jahren in unserem Haus

    Veränderte Anforderungen in den Familien führten 2007 zur Eröffnung der ersten Krippengruppe in unserem Haus. Bedingt durch einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren richteten wir zum 1. September 2013 eine zweite Krippe ein.

    Aufnahme und Eingewöhnung

    Vor der Aufnahme eines Kindes in die Kinderkrippe findet ein ausführliches Aufnahmegespräch statt, bei dem die Gewohnheiten, individuelle Besonderheiten und Vorlieben des Kindes mit den Eltern besprochen und dokumentiert werden. Bei einem weiteren Gespräch informieren wir die Eltern über den Tagesablauf in den Kinderkrippen und den Ablauf der Eingewöhnung bei einem fließenden Übergang von der familiären zur außerfamiliären Betreuung.

    Die Eingewöhnungszeit ist eine sehr wichtige Zeit für Kinder, Eltern und Erzieher/innen und Voraussetzung für den Krippenbesuch. Sie dient sowohl dem Kind als auch den Eltern dazu, sich zu orientieren und Sicherheit zu gewinnen. Wir arbeiten anhand des Berliner Eingewöhnungsmodells7. Die Ablösephase wird langsam und individuell vorbereitet und durchgeführt.

    Es geht vorrangig darum, eine verlässliche Beziehung zwischen den pädagogischen Fachkräften, den Krippenkindern sowie deren Eltern aufzubauen. Dabei gestalten wir unsere Arbeit transparent, damit Familien Vertrauen aufbauen können und so ein offener und ehrlicher Umgang allerseits möglich ist.

    Die individuelle Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind ohne Anwesenheit der Eltern gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften den Vormittag beim Spiel, bei den Mahlzeiten, auf dem Spielplatz und bei allen anderen Aktivitäten erleben kann.

    Einzelintegration in der Krippe

    In der Gruppe werden 13 U3 Kinder und ein Kind mit Downsyndrom unter drei Jahren von drei pädagogischen Fachkräften betreut.

    Eine heilpädagogische Fachkraft, die zusätzlich mit 10 Wochenstunden eingesetzt wird, hat die Aufgabe, den individuellen Entwicklungsstand des Integrationskindes zu erheben und Förderpläne zu erstellen. Sie begleitet und unterstützt die Kinder ganzheitlich und einfühlsam. Unter Berücksichtigung persönlicher Interessen und individueller Fähigkeiten des Kindes wird es in allen Bereichen des Gruppenalltags fachkundig begleitet.

    Die heilpädagogische Begleitung findet je nach Bedarf in der gesamten Gruppe, in Kleingruppen oder als Einzelfördermaßnahme statt.

    Eine Zusammenarbeit mit den Eltern und den heilpädagogischen Fachdiensten werden in das Gruppengeschehen eingebunden. Das fördert die soziale Integration und die Motivation, gleichzeitig wächst bei dem Kind das Verständnis für Unterschiede.


    Wichtig ist uns,

    dass Kinder und Eltern die Zeit bekommen,

    die sie individuell benötigen.


    Größe und Gestaltung der Räume

    Die vorhandenen Räumlichkeiten entsprechen den spezifischen Belangen der Altersgruppe bis zu 3 Jahren. In den Gruppenräumen ist für jedes Kind ausreichend Bodenfläche vorhanden. Ihnen angeschlossen sind Räume mit Ruhe- und Rückzugsmäglichkeiten, sowie ein Bewegungsraum.

    Die Ruhezonen werden nach individuellem Bedarf situativ im Gruppenraum oder Ruheraum genutzt.

    Es gibt Raum zum Bauen mit ersten Konstruktionsbausteinen und Platz zum Malen mit verschiedenen Stiften, Pinseln, Farben, Kleister sowie weitere Materialien für kreative Aktivitäten.

    Die Gestaltung der Gruppenräume während der Freispielphase lädt ein zur Wahrnehmung und Kreativität, zum Rollenspielen in der Puppenwohnung oder auf dem Bauplatz und zum Ausprobieren und Entdecken.

    Das freie Spiel gibt dem Kind bestmögliche Bedingungen zur Persönlichkeitsentfaltung. Eigenständigkeit und Lebensfreude unterstützen den Aufbau individueller Lebenssicherheit, die zur Verarbeitung seiner Umwelterfahrungen benötigt wird.

    Die Spielmaterialien sind so gewählt, dass sie veränderbar, motivierend und individuell genutzt werden können, damit sich jedes Kind mit allen Sinnen ganzheitlich wahrnehmen kann.

    Fühlen und tasten, hören, sehen, riechen und schmecken, so erobern Kinder ihre Welt. Die Wahrnehmung ist ein stetiger Prozess und gehört zu den wichtigsten Ereignissen des Krippenkindes. Wahrnehmung mit allen Sinnen fördert die kognitive Entwicklung - die Denkfähigkeit, Konzentration, Ausdauer, Achtsamkeit und Empathie.

    Alle Räumlichkeiten haben einen "Wohlfühl-Charakter".

    Es gibt in den Räumen der Kinderkrippen Möglichkeiten, sich aktiv körperlich auszuprobieren, aber auch zum Bücher betrachten, zum Entspannen, zum musizieren und fabulieren. In unserem Haus stehen ausreichend altersgerecht gestaltete Bewegungsräume zur Verfügung, die zur individuellen ganzheitlichen Lernförderung einladen.

    Im Außenbereich ist ein für diese Altersgruppe anregender und sicherer Bereich zum Erleben der Natur und zur Förderung der körperlichen Entwicklung eingerichtet.

    Erzieher - Kind Personalschlüssel/Gruppengröße - Altersspanne

    Die besondere Altersstruktur der Kinder und die damit verbundene intensive Betreuung und Pflege erfordert während der Betreuungszeit eine gute personelle Besetzung. Die drei pädagogischen Fachkräfte in jeder Gruppe (zwei Erzieherinnen und eine Sozialassistentin) ermöglichen eine Kontinuität der Beziehungen.

    In jeder Gruppe werden 15 Kinder im Alter von 1-3 Jahren betreut, bei max. 7 Kinder unter zwei Jahren.

    Sollte die Notwendigkeit einer Aufnahme eines Kindes unter 1 Jahr vorliegen, sind nochmals besonders der Tagesrhythmus des Kindes und sein Ruhebedürfnis zu beachten.

    Bildung

    Wir sehen als Voraussetzung für Bildung eine gelungene Bindung. Die primären Bindungspersonen sind die Eltern. Sie gestalten gemeinsam mit den Erzieherinnen einen fließenden Übergang von der familiären zur außerfamiliären Betreuung ihres Kindes. Nach Abschluss der Eingewöhnung haben das Kind und die Erzieherin auf der Grundlage von Interaktionserfahrungen ein gefühlsmäßiges Band geknüpft. Es entwickelt sich kontinuierlich weiter und schafft einen geschützten Raum der Vertrautheit.

    Mit dem Besuch der Krippe beginnt das Kind oft die erste Stufe der außerfamiliären Elementarerziehung und -bildung. Es lernt durch Beobachtung, Veranschaulichung, Nachahmung und freies Ausprobieren, denn nur "wer greift kann auch begreifen". Für das Erleben unseres Krippenalltags sind klare Regeln, Strukturen und Rituale sehr wichtig. Der immer wieder kehrende Tagesablauf und die Raumgestaltung geben dem Kind zusätzlich Sicherheit, Halt und Unterstützung. Beide Krippengruppen arbeiten eng zusammen und stehen im direkten Austausch bei einer wöchentlichen Mitarbeiterbesprechung.

    Alle neun Kompetenzbereiche des Niedersächsischen Orientierungsplanes3 werden auch in unseren Krippen berücksichtigt. Bei der Umsetzung des Orientierungsplanes3 verfolgen wir die Zielsetzung zur Stärkung der Sicherheiten, die wir uns für den Lebensweg unserer Kinder (nach Kroneberg/Cramer Rottler) wünschen:

    Bindungssicherheit
    Getragen und gehalten werden - als Fundament und Vorläufer erfolgreicher späterer Anpassung.

    Erlebnissicherheit
    Wissensdurst ist der Antrieb für geistige und körperliche Entwicklung des Kindes. Die Fähigkeit sich in bestimmten Lebenssituationen zurückziehen zu können, bedeutet sich angemessen schützen zu können. Beide Eigenschaften sind lebensnotwendig.

    Körpersicherheit
    Die Wurzeln der Körpersicherheit erleben z. B. in der Überkreuzbewegung. Intuitive Reaktionen ausleben: Anspannung-Entspannung, Bewegung-Ruhe.

    Gefühlssicherheit
    Emotionen bewusst wahrnehmen und das Gefühl für Nähe und Distanz haben. Das ist eine Voraussetzung für gute zwischenmenschliche Beziehungen und für das Lernen. Aufmerksamkeit für Details. Stille suchen - nachdenken - Situationen lösen.

    Gruppensicherheit
    Mit Regeln der Gemeinschaft vertraut sein. Situationsbezogen zwischen Eigenständigkeit und Anpassung wählen können.

    Sprachsicherheit
    Emotionen beschreiben und sich im sozialen Umfeld zurechtfinden. Kontakte knüpfen - Bedürfnisse äußern.

    Empathie
    Soziale Kompetenz erlernen und Mitgefühl entwickeln.

  5. Familienzentrum

    Tagespflege und Servicebüro für Familien

    Im Landkreis Emsland haben sich mit uns spezielle Kindertagesstätten auf den Weg zu Familienzentren begeben. Bei regelmäßigen Fachtreffen und Klausurtagungen wurde die Zielsetzung "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" von allen Einrichtungen geplant und umgesetzt. Im Sommer 2008 war unser Prozess abgeschlossen.

    Jede Familie mit Kindern von 0-14 Jahren hat die Möglichkeit, eine professionelle Betreuung durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater in Anspruch zu nehmen. Eltern zahlen lediglich einen Beitrag an den Landkreis, der an die Beitragsregelungen für Kindertagesstätten im Emsland angelehnt ist. Familien können so die vielfältigen Möglichkeiten in unserem Haus nutzen und damit auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen.

    Je nach Alter des Kindes und Bedarf der Familie kann zwischen einer Betreuung in einer Krippe oder Kita1-Gruppe und/oder in der Kindertagespflege entschieden werden.

    In den Räumlichkeiten unseres Hauses bieten wir an mehreren Tagen in der Woche nachmittags Tagespflege für Kinder unter 3 Jahren und über 3 Jahren durch zwei Tagespflegepersonen an. Gruppenübergreifende Kontakte und Aktivitäten sind Zielsetzung beider Gruppen. Eine Tagespflegeperson betreut max. 5 fremde Kinder.

    In den Räumlichkeiten der Kinderkrippe treffen sich an zwei Wochentagen bis zu 15 zweijährige Kinder zu einer Eingewöhnungsgruppe. Diese Gruppe wird von der Katholischen Erwachsenenbildung getragen. Eine Krippenfachkraft, eine Erzieherin und eine Sozialassistentin begleiten die Kinder bei ersten Erfahrungen in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen und dem Lösen von den Eltern. Das sich Einlassen auf eine andere Bezugsperson ist eine Zielsetzung, dem Kind den Übergang zur Regelgruppe zu erleichtern.

    Im Sommer 2010 bekamen wir vom Bistum Osnabrück den Titel verliehen:

    "Haus für Kinder & Familien St. Amandus" - Familienzentrum mit Kindertagesstätte

    Mit dem Angebot "Allgemeine Soziale Beratung für Familien in KiTa's1" ist eine Vernetzung gegeben, die Familien einen niederschwelligen Zugang zur Beratung ermöglicht. Mit diesem Angebot sollen insbesondere sozial benachteiligte Familien, armutsgefährdete Familien, Alleinerziehende und Familien mit Migrationshintergrund erreicht werden. Regelmäßige Besuche einer Sozialpädagogin in unserem Elterncafé und beim Treff "Alleinerziehender Eltern" ermöglichen Hilfesuchenden einen direkten Zugang.

    Und sonst…

    Durch ein Schachprojekt "Schach von 6 -16 in Aschendorf" entwickelte sich eine Kooperation zwischen den ortsansässigen Bildungseinrichtungen:

    Kindertagesstätte - Grundschule - Oberschule - Sportverein (Schachabteilung)

    Aufgabe der einzelnen Einrichtungen ist das Vorhalten eines nahtlos ineinander übergehenden Schachangebotes mit Dokumentationen jeweiliger Entwicklungsstände aller teilnehmenden Kinder.

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